Land & Genuss

Klassiker aus dem Erzgebirge: Buttermilchgetzen

Es kann sein, dass Sie als Nicht-Erzgebirger die leckeren Buttermilchgetzen gar nicht kennen. Schnell dürfte aber klar werden, dass diese typischen Speisen dieserorts zu den wahren Klassikern gehören, die in nahezu jedem Restaurant auf der Speisekarte stehen. Zu Recht sind die Erzgebirger stolz auf ihre Buttermilchgetzen, denn obwohl sie oft nachgeahmt werden, schmecken sie an anderen Teilen Deutschlands keineswegs wie das leckere Original. Grund hierfür sind die typischen Zutaten und die besondere Art der Zubereitung, die sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert hat.

Buttermilchgetzen – die deftige Variante

Der Buttermilchgetzen ist eine herzhafte Speise, die vor allem in Restaurants als Hauptspeise angeboten wird. In den eigenen vier Wänden essen die Erzgebirger ihre Buttermilchgetzen aber auch gern einmal als Nachtisch – selbstverständlich frisch zubereitet.

Wenn auch Sie die Erzgebirgsklassiker nach Ihrem Urlaub zu Hause nachkochen möchten, brauchen Sie hierfür folgende Zutaten:

  • Salz nach Gefühl,
  • ein viertel Pfund Speck,
  • rund 500 ml Buttermilch,
  • ein Pfund geschälte und gekochte Kartoffeln,
  • drei Pfund geschälte, rohe Kartoffeln.

Zubereitet werden die Getzen wie eine Mischung aus Klößen und Kartoffelkuchen. Die Kartoffeln werden also gerieben und mit den restlichen Zutaten vermengt und anschließend in der Pfanne mit Speck zu knusprigen Getzen ausgebraten. Ein klein wenig Übung erfordert die Zubereitung der perfekten, knusprigen Getzen schon. Wenn sie Ihnen beim ersten Mal nicht glücken, geben Sie nicht gleich auf.

Schauen Sie Gunter Braun von der Braun-Mühle in Dörnthal über die Schultern, der Ihnen hier seine hauseigenen Buttermilchgetzen präsentiert: