Weihnachtsgebäck

Baumstriezel

Das ursprünglich aus Siebenbürgen stammende traditionsreiche, süße Hefeteiggebäck wurde in Sachsen vor allem durch die vielen kleinen Verkaufsstände in Dresden populär. Mittlerweile bieten viele kleine Läden den Baumstriezel in ganz verschiedenen Variationen an – klassisch süß, exotisch gewürzt oder auch herzhaft befüllt. Vor allem auf Weihnachtsmärkten bieten die Händler das leckere Gebäck an.

Herstellung

Die Zutaten für den Baumstriezel sind recht einfach. Mehl, Milch, Eier, Zucker, Salz, Hefe und Butter sind die grundlegenden Bestandteile, aus denen ein spezieller Hefeteig hergestellt wird. Im Internet findet man viele unterschiedliche Rezepte.

Nachdem der Teig aufgegangen ist, wird dieser ausgerollt, spiralförmig zu einem langen Streifen geschnitten und auf einen vorgefetteten sowie angewärmten Kegelstumpf aus Ahornholz aufgewickelt. Der Teigstreifen sollte dabei möglichst dünn sein, da der Baumstriezel innen sonst ungebacken bleibt. Der verwendete Backkegel ist keine symmetrische Walze, sondern auf der entgegengesetzten Seite des Handgriffs leicht konisch. So lässt sich der Striezel nach dem Backen leicht abnehmen.

Das mit Butter und Zucker überzogene Gebäck wird nun in einem speziellen Ofen (Kohle, Gas oder Elektro) oder über offener Feuerstelle unter ständigem Drehen des Holzes gebacken. Die Oberfläche erhält dabei eine goldbraune, glänzende Glasur, da der Zucker während des Backprozesses karamellisiert. Gebacken wird bei sehr hohen Temperaturen, sodass die Ummantelung kross und knusprig und der Teig innen schön fluffig weich ist.

Anschließend wird der Baumstriezel noch verfeinert. Umhüllt mit einer Vielzahl von Zutaten je nach individuellem Geschmack und Belieben (Zimt, Kokos, Mohn, Haselnuss, Kakao) oder auch herzhaft gefüllt ist der Baumstriezel ein Genuss.

Haben Sie einen Tipp, wo es bei uns in Sachsen den leckersten Baumstriezel gibt? Dann schreiben Sie uns und unseren Lesern Ihren Kommentar.

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